Fluoxetin

Was ist Fluoxetin?

Fluoxetin ist ein gegen Depressionen eingesetzter Arzneistoff (Antidepressivum). Er zählt zur Klasse der Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). 1975 wurde dem Pharmakonzern Eli Lilly ein Patent für Fluoxetin erteilt. Es war nach Zimelidin der zweite Arzneistoff der Antidepressiva-Generation der SSRI und wurde in den USA 1988 unter dem Handelsnamen Prozac (in Deutschland 1990 als „Fluctin“) in den Markt eingeführt. Der Wirkstoff ist in Deutschland verschreibungspflichtig.

                 


Hauptanwendungsgebiete für diesen Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer sind:

  • Zwangsstörungen
  • Essstörungen
  • Depressionen


Anwendung und Wirkung von Fluoxetin(laut Beipackzettel)

  • Das Präparat enthält Fluoxetin und ist ein Antidepressivum. Fluoxetin gehört zur Gruppe der selektiven Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI).
  • Fluoxetin wird zur Behandlung der folgenden Erkrankungen angewendet:

                    Für Erwachsene

    • Episoden einer Major Depression
    • Zwangsstörung
    • Bulimie: als Ergänzung zu einer Psychotherapie/zur Reduktion von Essattacken und selbstherbeigeführtem Erbrechen

                   Für Kinder und Jugendliche ab 8

                   Mittelgradige bis schwere Episoden einer Major Depression, wenn die Depression nach 4 - 6 Sitzungen nicht auf psychologische Therapiemaßnahmen anspricht. Fluoxetin sollte einem Kind oder jungen Menschen mit einer mittelgradigen bis schweren Episode einer Major Depression nur in Verbindung mit einer gleichzeitigen psychologischen Behandlung gegeben werden.

Was noch gut gegen Depressionen und ihre Gehirnleistung verbessert ist

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  • Steigert die Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Energiesteigernd
  • Verbessert die Stimmung und das Gedächtnis
  • Enthält 15 Inhaltsstoffe
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Das Arzneimittel (Fluoxetin) darf nicht eingenommen werden..

  • wenn Sie allergisch gegen Fluoxetin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie einen Ausschlag oder andere allergische Reaktionen (wie Juckreiz, eine Schwellung der Lippen oder des Gesichts oder Atemnot) entwickeln, nehmen Sie die Kapseln nicht weiter ein und sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt.
  • wenn Sie andere Arzneimittel zur Behandlung einer Depression einnehmen, die als nicht-selektive Monoaminoxidase Hemmer oder reversible Monoaminoxidase Hemmer Typ A bezeichnet werden (MAOIs), da es zu schwerwiegenden oder sogar tödlichen Reaktionen kommen kann. Beispiele für solche MAOIs sind Fluoxetin zur Behandlung einer Depression wie Nialamid, Iproniazid, Moclobemid, Phenelzin, Tranylcypromin, Isocarboxazid und Toloxaton. Weitere Beispiele sind Linezolid (ein Antibiotikum) und Methylthioniniumchlorid, auch Methylenblau genannt (zur Behandlung einer durch Fluoxetin oder Chemikalien hervorgerufene Schädigung des Blutes, die als Methämoglobinämie bezeichnet wird).
  • von Kindern, die jünger als 8 Jahre sind.
  • Eine Behandlung mit Fluoxetin darf frühestens zwei Wochen nach Beendigung einer Behandlung mit einem irreversiblen MAO-Hemmer (z. B. Tranylcypromin) begonnen werden.
  • Eine Behandlung mit Fluoxetin kann jedoch einen Tag nach Absetzen bestimmter reversibler MAOIs (z. B. Moclobemid, Linezolid, Methylthioniniumchlorid [Methylenblau]) begonnen werden.
  • Nehmen Sie mindestens 5 Wochen, nachdem Sie die Einnahme von Fluoxetin beendet haben, keine MAOIs ein. Wenn das Präparat über längere Zeit und/oder in höherer Dosierung verordnet wurde, sollte Ihr Arzt einen längeren Abstand in Betracht ziehen.

 

Schwangerschaftshinweis

 

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme von Fluoxetin Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Bitte sprechen Sie, wenn Sie schwanger sind, vermuten, schwanger zu sein oder planen schwanger zu werden, mit Ihrem Arzt.
    • Für das Neugeborene kann fluoxetin das Risiko von Fehlbildungen am Herzen erhöht sein, wenn Sie während der ersten Schwangerschaftsmonate mit Fluoxetin behandelt werden. Während das Risiko für Fehlbildungen bei einem Fall pro 100 Schwangerschaften in der Gesamtbevölkerung liegt, deuten Studien auf ein Risiko von zwei Fällen pro 100 Schwangerschaften hin, wenn die Mutter mit Fluoxetin behandelt wurde. Ihr Arzt wird zusammen mit Ihnen entscheiden, Fluoxetin während der Zeit der Schwangerschaft allmählich abzusetzen oder unter bestimmten Umständen die Fluoxetinbehandlung beizubehalten.
    • Fluoxetin kann, wenn sie während der Schwangerschaft, insbesondere in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft, eingenommen werden, zu einer ernsthaften Gesundheitsbeeinträchtigung des Neugeborenen führen, die primäre oder persistierende pulmonale Hypertonie des Neugeborenen (PPHN) genannt wird und die sich darin zeigt, dass das Neugeborene schneller atmet und eine Blaufärbung der Haut aufweist. Diese Symptome beginnen normalerweise während der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Bitte informieren Sie in einem solchen Fall sofort Ihre Hebamme und/oder Ihren Arzt.
    • Die Anwendung während der Schwangerschaft sollte mit Vorsicht erfolgen, besonders während der späten Schwangerschaft oder kurz vor der Geburt, da die folgenden Nebenwirkungen bei Neugeborenen berichtet wurden: Reizbarkeit, Zittern, Muskelschwäche, anhaltendes Schreien, Schwierigkeiten beim Saugen oder Schlafen.
  • Stillzeit
  • Fluoxetin wird in die Muttermilch ausgeschieden und kann beim Säugling Nebenwirkungen hervorrufen. Daher sollten Sie nur stillen, wenn dies unbedingt notwendig ist. Wenn weiter gestillt wird, kann Ihr Arzt Ihnen eine niedrigere Dosis Fluoxetin verschreiben.
  • Zeugungsfähigkeit
  • In Studien an Tieren reduzierte Fluoxetin die Qualität der Spermien. Theoretisch könnte dies die Zeugungsfähigkeit beeinträchtigen, jedoch wurde bislang kein Einfluss auf die Fruchtbarkeit beim Menschen beobachtet.


 

Nebenwirkungen von Fluoxetin

 

  • Wie alle Arzneimittel kann auch Fluoxetin Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken haben, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen, gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverzüglich ein Krankenhaus auf.
  • Wenn Sie einen Ausschlag oder eine allergische Reaktion bekommen, wie Juckreiz, geschwollene Lippen/eine geschwollene Zunge oder keuchendes Atmen/Kurzatmigkeit, beenden Sie sofort die Einnahme der Kapseln und informieren Sie sofort Ihren Arzt.
  • Wenn Sie sich unruhig fühlen und meinen nicht still sitzen oder stehen zu können, können Sie eine Akathisie haben; durch eine Erhöhung Ihrer Dosis können Sie sich schlechter fühlen. Wenn Sie sich so fühlen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
  • Benachrichtigen Sie Ihren Arzt sofort, wenn Ihre Haut sich rötet, unterschiedlichste Hautreaktionen auftreten oder Ihre Haut Blasen bekommt oder sich zu schälen beginnt. Dies kommt sehr selten vor.
  • Einige Patienten hatten
    • eine Kombination von Symptomen (bekannt als „Serotoninsyndrom") einschließlich unerklärlichem Fieber mit schnellerer Atmung oder schnellerem Puls, Schwitzen, Muskelsteifheit oder Zittern, Verwirrtheit, äußerster Erregung oder Schläfrigkeit (nur selten);
    • Schwächegefühle, Benommenheit oder Verwirrtheit, meist bei älteren Patienten und bei (älteren) Patienten, die Diuretika (Tabletten zur Entwässerung) einnehmen;
    • Verlängerte und schmerzhafte Erektion;
    • Gereiztheit und äußerste Erregtheit;
    • Herzprobleme, wie schnellen oder unregelmäßigen Herzschlag, Ohnmacht, Kollaps oder Schwindel während des Aufstehens, welche auf eine abnorme Herzfrequenzfunktion hinweisen könnten.
  • Wenn eine der oben genannten Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, sollten Sie sofort Ihren Arzt benachrichtigen.
  • Die nachfolgenden Nebenwirkungen wurden bei Patienten während der Behandlung mit Fluoxetin berichtet:
    • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Schlaflosigkeit
      • Kopfschmerzen
      • Diarrhoe, Übelkeit
      • Müdigkeit
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust
      • Nervosität, Angst
      • Ruhelosigkeit, schlechte Konzentrationsfähigkeit
      • Angespannt fühlen
      • Verminderter Sexualtrieb oder sexuelle Probleme (einschließlich Schwierigkeit, eine Erektion zur sexuellen Aktivität aufrecht zu halten)
      • Schlafstörungen, ungewöhnliche Träume, Müdigkeit oder Schläfrigkeit
      • Schwindel
      • Geschmacksveränderungen
      • Unkontrollierbare schüttelnde Bewegungen
      • Verschwommenes Sehen
      • Gefühl eines schnellen und unregelmäßigen Herzschlages
      • Hautrötung
      • Gähnen
      • Verdauungsstörung, Erbrechen
      • Mundtrockenheit
      • Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz
      • Starkes Schwitzen
      • Gelenkschmerzen
      • Häufigeres Wasserlassen
      • Unerklärbare vaginale Blutungen
      • Gefühl von Zittrigkeit oder Schüttelfrost
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
      • Gefühl neben sich zu stehen
      • Sonderbares Denken
      • Abnormal gehobene Stimmungslage
      • Orgasmusprobleme
      • Zähneknirschen
      • Muskelzuckungen, unwillkürliche Bewegungen oder Gleichgewichts- oder Koordinationsprobleme
      • Vergrößerte (erweiterte) Pupillen
      • Niedriger Blutdruck
      • Atemnot
      • Schwierigkeiten beim Schlucken
      • Haarausfall
      • Erhöhte Neigung zu Blutergüssen
      • Kalter Schweiß
      • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
      • Unwohlsein
      • Sich abnormal fühlen
      • Sich heiß oder kalt fühlen
    • Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)
      • Niedrige Salzwerte im Blut
      • Untypisches wildes Verhalten
      • Halluzinationen
      • Erregtheit
      • Panikattacken
      • Anfälle
      • Vaskulitis (Entzündung eines Blutgefäßes)
      • Rachenentzündung
      • Schnelle Schwellung des Gewebes um Hals, Gesicht, Mund und/oder Kehle
      • Schmerzen in der Speiseröhre
      • Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht
      • Hautblutungen
      • Absonderung von Milch aus der Brust
    • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen)
      • Verringerung der Zahl der Blutplättchen, was das Risiko von Blutungen oder Blutergüssen erhöht.
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
      • Suizidgedanken oder Gedanken sich selbst zu verletzen
      • Gedächtnisstörungen
      • Lungenprobleme
      • Leberentzündung, abnormale Leberfunktionswerte
      • Muskelschmerzen
      • Probleme beim Wasserlassen
      • Verwirrtheit
      • Stottern
      • Nasenbluten
      • Ohrenklingen (Tinnitus)
      • Unerklärbare Blutergüsse oder Blutungen
  • Knochenbrüche: Ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Knochenbrüchen wurde bei Patienten, die mit dieser Arzneimittelgruppe behandelt wurden, beobachtet.
  • Die meisten dieser Nebenwirkungen gehen wahrscheinlich vorüber, während Sie Ihr Arzneimittel weiter einnehmen.
  • Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen (8 - 18 Jahre)
    • Zusätzlich zu den oben aufgeführten möglichen Nebenwirkungen kann Fluoxetin das Wachstum verlangsamen oder möglicherweise die sexuelle Entwicklung verzögern. Nasenbluten wurde häufig bei Kindern berichtet.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

 

Wichtige akute Beschwerden unter Fluoxetin

 

In aller Regel ist Venlafaxin gut verträglich. Bei unklaren oder länger anhaltenden Beschwerden sollten Sie aber natürlich umgehend einen Arzt aufsuchen bzw. kontaktieren. Dies gilt besonders bei allergischen Reaktionen wie starker Hautausschlag mit Jucken, Fieber, Probleme beim Atmen oder Schlucken. Auch starkes Herzrasen oder Unregelmässigkeiten beim Herzschlag sollten Sie ihrem Arzt mitteilen.

 

Wichtig ist, dass man Fluoxetin nicht mit anderen serotonergen Medikamenten wie Johanniskraut oder aber beispielsweise Miigräne-Mittel kombiniert. Dabei könnte es zu einem sog. Serotonergen Syndrom kommen. 

 

 

 

Typische Fluoxetin Nebenwirkungen sind : 

 

  • Nervosität und Unruhe
  • Übelkeit 
  • Schwindelgefühl
  • Mundtrockenheit
  • Schwächegefühl
  • Zittern der Hände oder sonstiger Körperteile
  • Appetitminderung 
  • Gewichtsverlust 
  • Vermindertes sexuelles Interesse / Libidoverlust
  • verzögerter Samenerguss
  • starkes Schwitzen 
  • sehr selten Magenblutungen bei verminderten Thrombocyten 


 


Wichtige Hinweise
Mit Hilfe dieser Datenbank können Sie sich über Arzneimittel (fluoxetin) informieren.

 

Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter. Neue Informationen finden nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank. Lesen Sie daher immer die aktuelle Gebrauchsinformation vollständig durch und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Die Informationen dieser Datenbank sind nicht vollständig. Nicht jede Information ist für jeden Patienten relevant. Die Datenbank ersetzt daher nicht den Arztbesuch und die Beratung durch den Apotheker.

 

Quellen:

 

  • Basis der Arzneimittelinformationen ist das Angebot der ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH
  • Fachinformationen der pharmazeutischen Unternehmer (vom BfArM zugelassene Informationen)
  • http://medicine.iupui.edu/clinpharm/ddis/main-table/
  • https://www.crediblemeds.org/healthcare-providers/